Immer mehr Betriebe suchen nach Möglichkeiten, ihre Zukunft langfristig zu sichern und neue Einkommensfelder zu erschließen. Die Soziale Landwirtschaft oder Green Care bietet hierzu vielversprechende Ansätze.
Die Teilnehmenden erhalten einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Angebotsformen der Sozialen Landwirtschaft, Einblicke in Finanzierungswege und rechtliche Rahmenbedingungen sowie eine Vorstellung möglicher Zielgruppen und ihrer spezifischen Bedarfe. Schritt für Schritt erarbeiten sie Bausteine für ein eigenes Konzept, die sie direkt auf ihrem Betrieb weiterführen und vertiefen können. Zudem wird bewusst Raum für Austausch und gegenseitiges Lernen geschaffen. Ein besonderes Highlight ist eine Exkursion zu Praxisbetrieben, die Soziale Landwirtschaft erfolgreich umsetzen.
Achtung! Übernachtungen sind selbständig zu buchen. Weitere Hinweise siehe Link zur Einladung.
Einmal jährlich kommen Berater*innen, die sich auf die Direktvermarktung im Ökolandbau spezialisiert haben, zusammen, um über aktuelle Themen der Branche zu diskutieren. Die Tagung 2026 steht u. a. im Zeichen von Themen wie Methanemissionen, tiergerechter Ernährung und Verdauungsphysiologie sowie Ressourceneffizienz. Neben Exkursionen zu schaf- und ziegenhaltenden Betrieben wird wieder viel Wert auf den fachlichen Austausch, ein kollegiales Coaching und Reflexion der Beratungsarbeit gelegt.
Einmal jährlich kommen Berater*innen, die sich auf das Thema Hofübergabe im Ökolandbau spezialisiert haben, zusammen, um über aktuelle Themen der Branche zu diskutieren. 2026 stehen Methoden der Konfliktbegleitung im Hofübergabeprozess im Mittelpunkt. In einem Workshop lernen die Teilnehmenden zentrale Instrumente zur Konfliktklärung kennen, reflektieren deren Einsatz in der Beratung und erproben diese praxisnah. Darüber hinaus beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der strukturierten Gestaltung von Hofübergabeprozessen und erarbeiten gemeinsam mögliche Fahrpläne für die Beratung. Ergänzend wird anhand von Praxisbeispielen die betriebswirtschaftliche Perspektive beleuchtet: zentrale Kennzahlen, Planungsansätze und Fragen der Bewertung von Betrieben werden vorgestellt und diskutiert. Zudem ist Raum für kollegiales Coaching sowie den persönlichen Austausch vorgesehen.
Eine gelingende Schulverpflegung trägt maßgeblich zur Konzentrations- und Leistungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern bei und ist ein wichtiger Teil des Schulentwicklungsprozesses insbesondere mit Blick auf den Ganztag. Im Workshop wird das Qualitätsmanagement-Tool (QM-Tool) „Unser Schulessen“ vorgestellt. Es unterstützt die Akteurinnen und Akteure mit Instrumenten, die Partizipation ermöglichen sowie Kommunikations- und Entscheidungsprozesse fördern.
Weitere Schwerpunkte liegen auf der Besichtigung der Küche des EAD in Darmstadt sowie auf der Frage, wie sich Bio-Produkte wirtschaftlich einsetzen lassen und welche Strategien dabei helfen, Kosten im Blick zu behalten.
Im Praxis-Workshop wird gemeinsam ein Lamm grob und fein zerlegt, die Preise mit verschiedenen Schnitten kalkuliert und Verwertungen für das Verarbeitungsfleisch aufgezeigt. Im Anschluss werden die gemeinsam hergestellten Produkte verkostet und es ist Gelegenheit für den gegenseitigen Austausch von (Vermarktungs-)Erfahrungen.
Zu Beginn des Seminars besteht zudem die Möglichkeit, die Schlachtstätte des Teichhofes zu besichtigen.
In der Veranstaltungsreihe ‚Zu Besuch auf regionalen Betrieben‘ des Projekts "Zu Tisch - Kantine wird nachhaltig" möchten wir Akteure der hessischen Gemeinschaftsverpflegung vernetzen - untereinander und auch mit regionalen Betrieben.
Das Hofgut Klein Schneen erstreckt sich mit seinen Äckern von Nordhessen bis in den Süden Niedersachsens. Der Betrieb setzt nicht nur auf nachhaltige Anbauweisen, sondern brennt für den Anbau diverser Hülsenfrüchte von Kichererbsen über Linsen und bis hin zu Quinoa. Er bietet Produkte in Großgebinden an und beliefert damit Großküchen im Umkreis. Die Betriebsleiterin Marie von Schnehen stellt den Teilnehmenden den Betrieb mit seinen Äckern, der Siebreinigung zur Aufbereitung sowie die entstehenden Produkte vor.
Was macht eine gesunde Kinderernährung aus, und wie lässt sie sich nachhaltig sowie alltagstauglich umsetzen? Im Workshop erfahren die Teilnehmenden mehr über die Vorteile einer vegetarischen Ernährung in der Kinderverpflegung.
Nach einem kurzen theoretischen Einstieg steht eine praktische Kocheinheit im Mittelpunkt, in der gemeinsam kindgerechte vegetarische Gerichte zubereitet werden. Darüber hinaus wird der Einsatz von Bio-Produkten thematisiert und aufgezeigt, wie sich mögliche Mehrkosten sinnvoll auffangen lassen.
"Bio kann jeder - Nachhaltig essen in Kita und Schule" unterstützt mithilfe von Workshops Verantwortliche vor Ort dabei, das Verpflegungsangebot für Kinder und Jugendliche nachhaltiger zu gestalten. Die Teilnehmenden erhalten von Regionalpartnern praxisorientierte Tipps wie sie Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung in ihren Einrichtungen einführen bzw. das Angebot erweitern können. Weitere Informationen unter www.biokannjeder.de.
Einmal jährlich kommen Berater*innen, die sich auf die ökologische Geflügelhaltung spezialisiert haben, zusammen, um über aktuelle Themen der Branche zu diskutieren. Spezielle Fragestellungen werden anhand von Fachvorträgen behandelt.
Neben spannenden Einblicken in Praxisbetriebe und entlang verschiedener Bereiche der Wertschöpfungskette werden 2026 neue Forschungsansätze und Projekte zu Tierwohl, Tiergesundheit und Digitalisierung vorgestellt und diskutiert.
Neben den fachlichen Inhalten bietet die Tagung wieder ausreichend Raum für Diskussionen, kollegiales Coaching und gemeinsamen Austausch.
Warum wurde die Bio-Allianz gegründet, wer ist daran beteiligt und was bedeutet das für die Zukunft des ökologischen Landbaus? Im Gespräch mit Jan Plagge und Marcus Nürnberger werfen die Teilnehmenden einen Blick hinter die Kulissen: Sie sprechen über die Entstehung der Bio-Allianz, ihren aktuellen Stand, offene Fragen und zukünftige Perspektiven der Zusammenarbeit. Die Veranstaltung bietet Raum für Einordnung, Austausch und Diskussion und richtet sich an alle, die mehr über die Zusammenarbeit der Bio-Verbände erfahren möchten.
Neu, kurzweilig und frisch - das Online-Format Trainee-Netz-Talk [TNT] lädt dazu ein, aktuelle Herausforderungen der Bio-Branche zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entwickeln. Impulse aus Praxis, Wissenschaft und Verbände bieten Raum für frische Ideen und spannende Diskussionen. Ein Online-Format, das vom aktuellen Jahrgang des Traineeprogramm Ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft durchgeführt wird – für alle, die Zukunft gestalten wollen.
Was hat der Herbst kulinarisch zu bieten und wie lassen sich traditionelle Fermentationstechniken sinnvoll in den gastronomischen Alltag integrieren? Der interaktive Online-Kochkurs verbindet kreative Herbstküche mit der vielseitigen Welt der Fermentation. Bio-Spitzenköchin Mayoori Buchhalter zeigt die Zubereitung saisonaler Gerichte und demonstriert einfache Fermentationsmethoden sowie deren Einsatz in der professionellen Küche – vom klassisch milchsauer fermentierten Gemüse bis hin zum asiatischen Kimchi. Im Mittelpunkt steht die Verarbeitung von regionalen Bio-Produkten und wie die Umsetzung im Küchenalltag von Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung funktionieren kann.
Die Veranstaltung ist Teil von "Bio verarbeiten" - eine praxisorientierte Veranstaltungsreihe zur Stärkung der ökologischen Lebensmittelverarbeitung. Sie richtet sich an alle, die bereits ökologische Lebensmittel verarbeiten oder neu einsteigen wollen. Ob in Seminaren, Praxis-Workshops oder Online-Meet-Ups – "Bio verarbeiten" vernetzt, vermittelt aktuelles Fachwissen aus erster Hand und bietet einen Raum für gemeinsames Lernen, selbst Mitanpacken und Ausprobieren. Mehr Informationen zu "Bio verarbeiten" und Kontaktmöglichkeiten unter: www.oekolandbau.de/bio-verarbeiten.
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