Wie beeinflussen Rollenbilder die
Biobranche? Was bedeutet Feminismus im landwirtschaftlichen Kontext und darüber
hinaus?
Die Bio-Branche hat eine besondere Denkweise, die Frauen und ihre
“Mütterlichkeit” hervorzuheben. Frauen, die meist als Familienangehörige auf
dem Hof arbeiten - sei es in Form von unbezahlter Pflegearbeit oder Lohnarbeit
- stehen unter enormem Druck. Ihre Arbeit hingegen ist oft unsichtbar. Wir
wollen dafür sensibilisieren, denn Geschlechtergerechtigkeit ist eine
notwendige Voraussetzung, um nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme zu
gestalten.
Gemeinsam mit den Referent*innen Suse Brettin und Carla Wember diskutieren wir,
welche Ansätze feministische Perspektiven für aktuelle Herausforderungen
bieten.
Seid dabei bei der zweiten öffentlichen Veranstaltung unserer Reihe “Trainee Netz Talk [TNT] – Impulse und Diskussionen zur Zukunft der Bio-Branche. Vom Bio-Nachwuchs für alle.” Und lass zu einer geschlechtergerechten Branche inspirieren. Nächster Termin des Formates ist am 17.09.2025.
Außerlandwirtschaftliche Investor*innen mischen immer stärker mit auf dem Bodenmarkt. Die Folge sind steigende Boden- und Pachtpreise, die den Zugang zu Land für bäuerliche Betriebe und Existenzgründer*innen enorm einschränken. Das bedroht auch die Zukunft der ökologischen Landwirtschaft.
Gesine Langlotz engagiert sich seit Jahren für gerechte Bodenpolitik. Gemeinsam mit ihr beleuchten wir die gesellschaftliche Relevanz der dramatischen Preisentwicklungen und zeigen auf, welche Gesetzesreformen notwendig sind. Zum Abschluss diskutieren wir gemeinsam Strategien, um diese Reformen voranzubringen.
In diesem Jahrgang des Traineeprogramms die letzte Veranstaltung, die Möglichkeiten für politisches Engagement für unseren Boden aufzeigen wird. Aber: der nächste, 22. Jahrgang folgt sogleich! Auch im kommenden Jahr wird es Neues geben aus dem Format “Trainee Netz Talk [TNT] – Impulse und Diskussionen zur Zukunft der Bio-Branche. Vom Nachwuchs für alle.”
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